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LIVESTREAM 2026

PROGRAMM 2026 (PDF)

Wann?
Am Samstag, den 17.01.2026
15:30-19:30 Uhr

Wo?
Heinrich-Böll-Stiftung
Schumannstr. 8, 10117 Berlin

Das Fest der Agrarwende findet in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung statt.

Fest der Agrarwende 2026

ENGLISH VERSION


Es gibt nichts Kraftvolleres als eine Bewegung, die gemeinsam kämpft – und gemeinsam feiert! Deshalb laden wir euch herzlich zum Fest der Agrarwende im Anschluss an die „Wir haben es satt!“-Demo ein. Euch erwartet ein Nachmittag voller Austausch, guter Gespräche, inspirierender Impulse – und natürlich leckerer Suppe. Das diesjährige Motto lautet: „Haltung zeigen! Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft weltweit“.

Kommt vorbei, wärmt euch auf, lauscht spannenden Beiträgen aus Landwirtschaft, Klima-, Umwelt- und Tierschutz, Ernährungsbewegung und Entwicklungspolitik und tanzt mit uns in einen Abend voller Motivation und neuer Ideen. Gemeinsam wollen wir hinterfragen, warum unser aktuelles Ernährungssystem Ungleichheit schafft, Ressourcen ausbeutet und Profite über Menschen, Tiere und Umwelt stellt – und wie wir es besser machen können.

Informationen zur Barrierefreiheit findet ihr hier.


Das Fest der Agrarwende soll ein Ort sein, der vielen Menschen zugänglich und möglichst sicher für möglichst viele verschiedene Menschen ist. Aus diesem Grund haben wir dieses Awareness-Konzept. Bitte lest es euch durch.

Awareness-Konzept

Wir positionieren uns gegen extrem rechte Ideologien 

Politische Aktionen ziehen viele verschiedene Menschen mit sehr verschiedenen Meinungen an. Auch im Bereich der Landwirtschaft sind immer wieder extrem rechte Akteur*innen präsent, die versuchen, Proteste zu vereinnahmen. Unser Bündnis steht für eine inklusive, offene und demokratische Gesellschaft, uns eint der gewaltfreie Protest gegen die Agrarindustrie. Alle sind willkommen – aber es gibt Grenzen: Wir distanzieren uns entschieden von rassistischen und faschistischen Tendenzen und menschenverachtenden Ideologien. Wir sagen Nein zu Menschenfeindlichkeit jeglicher Art, dazu gehört auch die Diffamierung von Bäuer*innen. 

Was ist Awareness und warum ist es wichtig? 

Der englische Begriff "awareness" lässt sich mit "Bewusstsein" übersetzen. Er steht für eine Haltung und Praxis, die Diskriminierung, Gewalt und Grenzverletzungen entgegenwirkt. Er umfasst die Selbstreflexion über persönliche Vorurteile, das Einfühlungsvermögen für die Erfahrungen anderer und das Erkennen von institutionellen Ungerechtigkeiten. Awareness heißt: Vorurteile abbauen, Ungerechtigkeiten aufdecken und inklusivere Gemeinschaften schaffen.

Grundprinzipien für einen Ort, an dem sich alle sicherer fühlen können:

Respekt und Wertschätzung: Wir behandeln alle Teilnehmenden mit Respekt, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe, Religion, sexueller Orientierung, körperlichen oder geistigen Fähigkeiten, Alter oder anderen Merkmalen. Check deine verinnerlichten Vorurteile!

Aktives Zuhören: Wir hören einander zu und respektieren unterschiedliche Perspektiven. Wir ermutigen zur aktiven Teilnahme an Diskussionen und achten darauf, niemanden zu unterbrechen oder zu dominieren. Check, wie viel Raum du einnimmst!

Sprache: Versuche, dich so auszudrücken, dass es möglichst alle im Raum verstehen können. Erkläre von dir benutzte Fachbegriffe. Spreche Personen immer zuerst auf Deutsch an. Halte dich außerdem zurück, wenn du Personen nach ihrer Herkunft oder Identität fragen willst. So überlässt du den Menschen selbst die Wahl, etwas Persönliches preiszugeben. 

Sicherheit und Grenzen: Jede Person hat das Recht, sich sicher zu fühlen. Wir respektieren persönliche Grenzen und achten darauf, niemanden in unangenehme oder bedrohliche Situationen zu bringen.

Kritik und Konflikte: Wir ermutigen zur offenen Kommunikation, um Missverständnisse zu klären und Lösungen zu finden. Erkenne es an, wenn sich eine Person von dir verletzt oder angegriffen fühlt, und versuche zu verstehen, was sie dir sagen wollen.


Bei Rückfragen könnt ihr uns jederzeit kontaktieren: scheepstra[at]meine-landwirtschaft[dot]de

LIVESTREAM 2026
PROGRAMME 2026 (PDF)

When?
Saturday 17th of January 2026

Where?
Heinrich Böll Foundation
Schumannstr. 8, 10117 Berlin

The festival is organised in cooperation with Heinrich-Böll-Foundation.

"Fest der Agrarwende" 2026

There is nothing more powerful than a movement that fights together – and celebrates together! That's why we warmly invite you to ’Fest der Agrarwende’ the Agricultural Transition Festival following the Wir haben es satt! (’We've had enough!’) demonstration. You can look forward to an afternoon full of exchange, good conversations, inspiring ideas – and, of course, delicious soup. This year's motto is: ‘Take a stand! For sustainable agriculture worldwide.’

Come along, warm up, listen to exciting contributions from the worlds of agriculture, climate, environmental and animal protection, the food movement and development policy, and dance with us into an evening full of motivation and new ideas. Together, we want to question why our current food system creates inequality, exploits resources and puts profits before people, animals and the environment – and how we can do better.

 


The "Fest der Agrarwende" should be a place that is accessible to many people and as safe as possible for as many different people as possible. That is why we have this awareness concept. Please read it through.

awareness-concept

We take a stand against far-right ideologies

Political actions attract many different people with very different opinions. In the field of agriculture, too, there are always extreme right-wing actors who try to hijack protests. Our alliance stands for an inclusive, open and democratic society, united by non-violent protest against the agricultural industry. Everyone is welcome – but there are limits: we strongly distance ourselves from racist and fascist tendencies and inhuman ideologies. We say no to misanthropy of any kind, including the defamation of farmers.

What is awareness and why is it important? 

The term awareness stands for an attitude and practice that counteracts discrimination, violence and boundary violations. It encompasses self-reflection on personal prejudices, empathy for the experiences of others and recognition of institutional injustices. Awareness means breaking down prejudices, exposing injustices and creating more inclusive communities.

Basic principles for a place where everyone can feel safe:

Respect and appreciation: We treat all participants with respect, regardless of gender, origin, skin colour, religion, sexual orientation, physical or mental abilities, age or other characteristics. Check your internalised prejudices!

Active listening: We listen to each other and respect different perspectives. We encourage active participation in discussions and take care not to interrupt anyone. Check how much space you take up!

Language: Try to express yourself in a way that everyone in the room can understand. Explain any technical terms you use. Also, refrain from asking people about their origin or identity. This allows people to choose for themselves whether to reveal personal information.

Safety and boundaries: Everyone has the right to feel safe. We respect personal boundaries and take care not to put anyone in uncomfortable or threatening situations.

Criticism and conflicts: We encourage open communication to clear up misunderstandings and find solutions. Acknowledge when someone feels hurt or attacked by you, and try to understand what they are trying to tell you.


If you have any questions, please feel free to contact us at any time: scheepstra[at]meine-landwirtschaft[dot]de