Skip to main content

Für eine faire Agrarpolitik - Demo in Oldenburg

In Niedersachsen ist das Bild der Landwirtschaft gezeichnet von rasantem Höfesterben, immer mehr Massentierhaltung, den niedrigsten Anteil von Ökolandbau in Deutschland, großflächig belastetes Grund- und Oberflächenwasser, erhöhte Keimbelastung aus Großställen, immer mehr Maismonokulturen und Überproduktion. Die enorme Fleischproduktion stellt Niedersachsen in die Verantwortung der Zerstörung, die Futtermittelimporte und Fleischexporte in den Ländern des Südens mit sich bringen.

Die 19 Verbände und Organisationen im Agrarbündnis Niedersachsen haben sich auf gemeinsame Forderungen für eine bäuerliche und ökologische Landwirtschaft an die niedersächsische Landesregierung verständigt.

Demo am 23. März 2019 | 11 Uhr | Bahnhofsvorplatz Oldenburg

Seid dabei und fordert mit uns:
**Bauernhöfe fördern und erhalten!**Vorrang für faire Lebens- und Arbeitsbedingungen aller Beteiligten.**Für faire Erzeugerpreise**Für gutes Essen aus der Region!**Für ein solidarisches Europa!**Für die Rechte von Bäuerinnen und Bauern weltweit**Vorrang für Klima- und Umweltschutz und artgerechte Tierhaltung!**Abbau von Nährstoffüberschüssen und Massentierbeständen!**Keine Steuergelder für die Agrarindustrie!**Land ist kein Spekulationsobjekt für außerlandwirtschaftliche Investoren!**

ZUM AUFRUF    HELFEN AM DEMOTAG    ZUM AGRARBÜNDNIS

Das war groß-ar-tig!

35.000 für eine gerechte Agrarreform und eine klimaschonende Landwirtschaft

Was für ein Tag: Tausend Dank an alle, die mit uns am 19. Januar auf die Straße gegangen sind! Wir sind die breite Bewegung für die Agrarwende, für den Umbau der Landwirtschaft, für Klimagerechtigkeit, für artgerechte Tierhaltung, für gerechten Handel, für viele Bauernhöfe, für gute Landwirtschaft und gutes Essen für alle. Und wir hören nicht auf, bis sich wirklich etwas ändert. Frau Klöckner, wir fordern eine gerechte Agrarreform!

FOTOS I    FOTOS II    FOTOS III    FOTOS IV

VIDEO I    VIDEO II    REDEBEITRÄGE

Pressespiegel

Großes Medieninteresse an unserer Demo

In (fast) allen relevanten Medien würde über unsere Demonstration berichtet. Gemeinsam haben wir haben die gerechte Umverteilung der Subventionen, mehr Klimagerechtigkeit und die Agrarwende auf die Agenda gesetzt. Jetzt müssen und werden wir dranbleiben.

TAGESSCHAU    ZDF HEUTE    N-TV    REUTERS

PRESSESPIEGEL    PRESSEMITTEILUNG

Protest der Bäuerinnen und Bauern beim Agrarministergipfel

So viele wie noch nie: 171 Bäuerinnen und Bauern sind mit ihren Traktoren aus allen Himmelsrichtungen nach Berlin gekommen, um für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft zu demonstrieren. Am Vormittag übergaben sie eine Protestnote an die über 70 Agrarminister*innen aus aller Welt. Darin heißt es: "Unsere bäuerliche Arbeit auf den Äckern und Feldern und in den Ställen ist etwas sehr Wertvolles und vor allem Schützenswertes." Genau so sieht es aus. Nicht zuletzt deswegen fordern wir den Umbau der Landwirtschaft - hier und weltweit!

 

PROTESTNOTE LESEN    FOTOS ÜBERGABE    FOTOS TRAKTOREN-DEMO

Video-Rückblick: Wir haben es satt!-Demo 2019

Fotos: 35.000 haben die Agrarindustrie satt!

Wir haben es satt!-Demo 2019

Fotoalbum direkt bei flickr ansehen

Meine Landwirtschaft

Die Wir haben es satt!-Demonstration wurde 2011 von der Meine Landwirtschaft initiiert. Das breite Bündnis informiert über Themen rund um zukunftsfähige Landwirtschaft und gutes Essen und fördert den Dialog zwischen Erzeuger*innen und Konsument*innen. Durch Aktionen, Kongresse und Diskussionsveranstaltungen zeigen die rund 50 Trägerorganisationen klare Kante für die Agrar- und Ernährungswende.

Nein zu Rassismus und rechter Hetze

Wir haben Nazis, Rassist*innen und rechte Hetze satt! Uns eint der gewaltfreie Protest gegen die Agrarindustrie. Wir sagen Nein zu Menschenfeindlichkeit jeglicher Art, dazu gehört auch die Diffamierung von Bäuerinnen und Bauern. Die Stärke unseres Bündnisses ist die Vielfalt und Internationalität - Geflüchtete sind willkommen!

„Bleibt standhaft und unbequem, dann werden die politischen Veränderungen bald kommen“

Von Franken nach Berlin und zurück – über 1000 Kilometer reißt Fritz Haspel jedes Jahr im Januar auf seinem Traktor ab, um bei der Demo in Berlin dabei zu sein. Der 62-Jährige bewirtschaftet einen konventionellen Ackerbaubetrieb mit 35 Hektar in der Nähe von Ansbach. Wenn er in vier Jahren in Rente geht, schließt er seinen Betrieb aus Mangel an einer geeigneten Hofnachfolge. Auch wenn die Lage der Landwirtschaft nicht immer rosig aussieht, ist Fritz fest überzeugt, dass sich die Agrarpolitik bald zum Guten ändert. Wir haben mit ihm über die anstehende GAP-Reform, abenteuerliche Traktorfahrten und das freudige Wiedersehen mit alten Bekannten bei der Demo gesprochen.

INTERVIEW LESEN