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Schnippeldisco 2026

Wann? Freitag, 16. Januar 2026, ab 18:00 Uhr

Wo?  Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U), Moabit, Siemensstr. 27 10551 Berlin

Schnippeldisco 2026

Auch 2026 findet am Vorabend der „Wir haben es satt!“-Demonstration wieder die Schnippeldisco statt. Sie ist ein gemeinsames Format von Slow Food Youth, Aktion Agrar, der Romero Initiative CIR und INKOTA und wird unterstützt von Meine Landwirtschaft.

Die Schnippeldisco verbindet politisches Engagement, Gemeinschaft und Musik. Wir schnippeln gespendetes Gemüse, kochen eine große Suppe und essen zusammen. Am nächsten Tag wird die Suppe bei der „Wir haben es satt!“-Demonstration verteilt. Begleitet wird der Abend von DJ-Sets. Bringt alle mit und gestaltet mit uns gemeinsam einen schönen und solidarischen Abend.

Unter dem Demo-Motto „Haltung zeigen! Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft weltweit“ geht es in Workshops, einem Pubquiz und Inputs um Agrarwende, Ernährung und Landwirtschaft. 2026 ist das Internationale Jahr der Bäuer*innen, und wir rücken queerfeministische, antirassistische und migrantische Perspektiven in den Mittelpunkt. So machen wir sichtbar, wie eng Landwirtschaft mit globaler Gerechtigkeit verbunden ist.

Die Schnippeldisco ist das gemeinsame Einstimmen auf die Demo am nächsten Tag und der Eintritt ist frei. Kommt vorbei!

Das Programm der Schnippeldisco findet ihr bald hier.

 

Die Schnippeldisco soll ein Ort sein, der vielen Menschen zugänglich und möglichst sicher für möglichst viele verschiedene Menschen ist. Aus diesem Grund haben wir dieses Awareness Konzept. Bitte lest es euch durch.

Wir positionieren uns gegen rechte Ideologien 

Politische Aktionen ziehen immer viele verschiedene Menschen und Meinungen an. Leider sind auch im Bereich der Landwirtschaft immer wieder politisch rechte Akteure und rechte Vereinnahmungsversuche präsent. Unser Bündnis steht für eine inklusive, offene und demokratische Gesellschaft, uns eint der gewaltfreie Protest gegen die Agrarindustrie. Alle sind willkommen – aber es gibt Grenzen: Wir distanzieren uns entschieden gegen rassistische und faschistische Tendenzen und menschenverachtende Ideologien. Wir sagen Nein zu Menschenfeindlichkeit jeglicher Art, dazu gehört auch die Diffamierung von Bäuerinnen und Bauern. 

Was ist Awareness und warum ist es wichtig? 

Der englische Begriff ‚awareness‘ lässt sich mit Bewusstsein übersetzen. Er steht für eine Haltung und Praxis, die Diskriminierung, Gewalt und Grenzverletzungen entgegenwirkt. Es umfasst die Selbstreflexion über persönliche Vorurteile, das Einfühlungsvermögen für die Erfahrungen anderer und das Erkennen von institutionellen Ungerechtigkeiten. Durch Awareness können wir Vorurteile abbauen, Ungerechtigkeiten aufdecken und inklusivere Gemeinschaften schaffen..

Grundprinzipien für einen Ort an dem sich alle sicherer fühlen können:

Respekt und Wertschätzung: Wir behandeln alle Teilnehmenden mit Respekt, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe, Religion, sexueller Orientierung, körperlicher oder geistiger Fähigkeit, Alter oder anderen Merkmalen. Check deine verinnerlichten Vorurteile.

Aktives Zuhören: Wir hören einander zu und respektieren unterschiedliche Perspektiven. Wir ermutigen zur aktiven Teilnahme an Diskussionen und achten darauf, niemanden zu unterbrechen oder zu dominieren. Check, wie viel Raum du einnimmst.

Sprache: Versuche dich so auszudrücken, dass es möglichst alle im Raum verstehen können und erkläre von dir benutzte Fachbegriffe. Spreche Personen bitte immer zuerst auf Deutsch an. Bitte halte dich außerdem zurück, Personen nach ihrer Herkunft oder Identität zu fragen. So überlässt du Menschen selbst die Wahl, etwas Persönliches preiszugeben. 

Sicherheit und Grenzen: Jede Person hat das Recht, sich sicher zu fühlen. Wir respektieren persönliche Grenzen und achten darauf, niemanden in unangenehme oder bedrohliche Situationen zu bringen.

Kritik und Konflikte: Wir ermutigen zur offenen Kommunikation, um Missverständnisse zu klären und Lösungen zu finden. Erkenne es an, wenn sich eine Person von dir verletzt oder angegriffen fühlt und versuche zu verstehen, was sie dir sagen wollen.

 

Hinweise zu Barrieren – Räumliche Barrierefreiheit

Die Räumlichkeiten sind insgesamt als barrierearm einzuschätzen, jedoch leider nicht vollständig barrierefrei. Ein barrierefreies WC ist vorhanden.

Die meisten Zugänge zu den Räumlichkeiten sind barrierefrei gestaltet; zudem lassen sich die meisten Türen bei Bedarf weiter öffnen. Es wird einen Awareness-Raum geben, der als reizreduzierter Rückzugsraum dient. Der Zugang zu diesem Raum ist nur barrierearm und erfolgt über eine Rampe.
Die Außenfläche zum Haupteingang ist mit Kopfsteinpflaster versehen. Die Außenterrasse, welche wir während der Veranstaltung benutzen, verfügt über einen festen und ebenen Untergrund.

Das ZKU ist gut an den ÖPNV angebunden. Zudem stehen auf dem Gelände zahlreiche Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Im weiteren Verlauf der Planung werden diese Hinweise um Informationen zur sprachlich-kommunikativen sowie technischen Barrierefreiheit ergänzt. Bei Rückfragen könnt ihr uns jederzeit kontaktieren: scheepstra[at]meine-landwirtschaft.de


Schnippeldisco 2026

Wann? Freitag, 16. Januar 2026, ab 18:00 Uhr

Wo?  Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U), Moabit, Siemensstr. 27 10551 Berlin