Zum Hauptinhalt springen

Sei dabei!

Hof mit Zukunft ist eine Suche nach Gemeinsamkeiten. Der Weg in eine gute Zukunft gelingt nur, wenn wir die Landwirtschaft wieder mit Artenvielfalt, Klimaschutz und gesunden Böden in Einklang bringen.

Statt auf vermeintliche Gegensätze oder Vorurteile zu schauen, wollen wir herausfinden: Wo überschneiden sich die Interessen von Landwirt*innen mit denen von Aktivist*innen für Umwelt- und Tierschutz, Klimagerechtigkeit, globaler Solidarität und gutem Essen für alle.

Wenn du Interesse am Dialog mit  Bäuerinnen und Bauern hast, also mit den Menschen, die Tag für Tag für gutes Essen auf unseren Tellern sorgen, dann bewirb dich jetzt. Die Bewerbungsphase ist schon vorbei und es sind fast alle Plätze vergeben. Auf ein paar spannenden Höfen gibt es noch Restplätze (Karte | Instagram), für die ihr euch noch bewerben könnt.

 

BEWERBUNG    WO SIND DIE HÖFE?

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Hof mit Zukunft ist das Format für junge Leute, die aktiv für Klimagerechtigkeit, Umwelt/Tierschutz und die Agrar- und Ernährungswende kämpfen. Mindestalter ist 16 Jahre. Nach oben haben wir keine Grenze festgelegt, wir werden aber Jugendliche/junge Erwachsene priorisieren.

Es haben sich eine Reihe von Höfen gemeldet, die bereit sind, junge Menschen bei Hof mit Zukunft aufzunehmen (Karte). Wenn du teilnehmen möchtest, musst du das Bewerbungsformular ausfüllen (es gibt noch Restplätze). Dadurch wollen wir dich ein bisschen kennenlernen und so können wir besser einschätzen, wer wo am besten hinpasst.

Bei der Anmeldung kannst du deine drei liebsten Höfe angeben. Sollten deine Prioritäten schon belegt sein, melden wir uns mit einem Alternativ-Vorschlag.

Leider sind die Plätze begrenzt, daher können wir nicht garantieren, dass alle Interessierten dieses Mal dabei sein können. Wir haben aber eine Warteliste und können dich ggf. für das nächste Mal vormerken.

Du verbringst die Zeit vom 9.-12. Juni auf dem Hof. Die Anreise findet am Donnerstagabend statt. Am Freitag und Samstag hast du zwei ganze Hoftage. Am Sonntag nach dem Frühstück trittst du wieder die Heimreise an. Bei manchen Höfen ist der Aufenthalt nur bis Samstagabend möglich, das teilen wir dann mit. Wichtig: Eine spätere Anreise oder frühere Abreise sind nicht möglich.

Wir gehen davon aus, dass du deine An- und Abreise zum Hof eigenständig organisierst und zahlen kannst. Die Teilnahme soll aber nicht am Geldbeutel scheitern. Deswegen gibt es einen Soli-Topf. Falls du dir die Fahrtkosten nicht leisten kannst, vermerke das im Bewerbungsformular und wir schauen, wie wir dir helfen können. Hebe dafür auf jeden Fall die Fahrkarte auf.

Für jeden Hof wird es eine Messenger-Gruppe geben. Hier kannst du mit den anderen Aktivist*innen z.B. die gemeinsame Anreise planen und sonstige Absprachen treffen.

Unterkunft und Verpflegung sind inklusive. Auf den meisten Höfen können Betten zur Verfügung gestellt werden. Auf manchen Betrieben kann es sein, dass du im eigenen Zelt übernachtest. Darüber informieren wir vorher.

Für die Verpflegung ist es wichtig zu wissen, ob du Allergien oder besondere Ernährungsgewohnheiten hast (z.B. vegan/vegetarisch). Gib das im Bewerbungsformular an. 

Die Kosten für Vermittlung, Übernachtung und Verpflegung werden von uns und den Höfen getragen. Die 15 Euro sind ein Zuschuss zur Pauschale, die wir den Höfen zahlen - und sie geben uns Planungssicherheit.

Bei der Pilotphase von Hof mit Zukunft sind kurzfristig mehrere Teilnehmende abgesprungen. Deswegen wollen wir dieses Mal mehr Verbindlichkeit schaffen. Als Dankeschön für die Teilnahme bekommst du ein Wir haben es satt!-Shirt auf dem Hof. Im Falle deiner Absage können wir dir den bereits gezahlten Teilnahmebeitrag nicht zurückerstatten.

Je nach Hof variiert die Zahl der Aktivist*innen, die dort teilnehmen können, zwischen 2 und 4.

Hoffentlich wir alle, indem wir den Dialog herstellen, etwaige Vorurteile abbauen und gemeinsam Wege und Strategien für eine tragfähige Zukunftslandwirtschaft finden. Es ist aber in jedem Fall ein geben und nehmen: Ihr bietet eure Mitarbeit an, die Landwirt*innen bieten euch Unterkunft und Verpflegung und nehmen sich Zeit für Einweisungen, Erläuterungen und die Diskussionen.

Du kannst dich natürlich schon vorher in landwirtschaftliche Themen einlesen und dich über die Agrarpolitik informieren. Das schadet nicht. Aber am wichtigsten sind eine grundsätzliche Offenheit anderen Meinungen gegenüber und die Bereitschaft, in den Dialog zu treten.

Eine interessante Lektüre zum Einlesen ist z.B. der Agrar-Atlas oder der Fleisch-Atlas.

Ja, Kleidung die dreckig werden kann ist auf jeden Fall angebracht. Wir haben für euch eine Packliste erstellt. Darin ist alles vermerkt, was ihr für euren Hofaufenthalt benötigt. Mehr Details bekommt ihr in der Bestätigungsmail vorab.

 

 

 

Ja, natürlich! Das ist ja grade das Interessante an dem Projekt Hof mit Zukunft. Landwirt*innen treffen auf Aktivist*innen und hören einander zu. Es ist für beide Seiten eine bereichernde Erfahrung und vielleicht können im Dialog Ideen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft entstehen.

Nein, natürlich nicht. Wichtig ist, dass ihr euch respektvoll und auf Augenhöhe begegnet. So klappt das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch am besten.

Schön wäre, wenn ihr es schafft an dem Wochenende, ein paar gemeinsame Forderungen an die Politik zu formulieren.

Nein, leider ist das nicht möglich. Da es nur zwei Tage sind finden wir es wichtig, dass alle sich voll und ganz auf die Arbeit und den Austausch fokussieren können.

Allgemeine Fragen beantworten wir gerne per Mail an hofmitzukunft[at]wir-haben-es-satt[dot]de oder telefonisch unter 030-28482437.