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Programm

Freitag 19.1.2018

ab 18 Uhr

Schnippeldisko

Mit: Slow Food Youth Deutschland, Aktion Agrar, Christliche Initiative Romero, FIAN und Fläming Kitchen

Ort: ZK/U, Siemensstraße 27, Berlin-Moabit

Samstag 20.1.2018

ab 8.30 Uhr

Traktoren-Demo zur Agrarministerkonferenz

WEITERE INFOS


11 Uhr

"Der Agrarindustrie die Stirn bieten!"
Wir haben es satt!-Demonstration

Treffpunkt: Hauptbahnhof Berlin (Washingtonplatz).
Bitte Kochtopf mitbringen und pünktlich sein! Um 11.30 Uhr geht's los zur Internationalen Agrarministerkonfererenz. Dort schlagen wir Alarm für die globale Agrar- und Ernährungswende!


ab ca. 13.30 Uhr

Abschluss am Brandenburger Tor

Reden, Konzert und Essen

15 bis 19 Uhr

Supp'n Talk

Aufwärmen - Vernetzen - Diskutieren mit Essen und heißen Getränken

Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, Berlin-Mitte (Nähe Hauptbahnhof)

JETZT BEITRAG EINREICHEN

Im Vorfeld

Donnerstag 18.1.18

18 bis 20 Uhr

Podiumsdiskussion

Agrarökologie – das unterschätzte Potenzial für Ernährung und Landwirtschaft
Herausforderungen für die Entwicklungszusammenarbeit

Um den Hunger weltweit zu beenden und die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) bis 2030 zu erreichen, bedarf es einer grundlegenden Wende der Landwirtschafts- und Ernährungspolitik. Immer mehr Akteure sprechen von den Potenzialen der Agrarökologie für diesen Politikwechsel. Doch was genau ist Agrarökologie? Wie kann sie die Landwirtschaft und Ernährungssysteme in Ländern des globalen Südens transformieren? Was bedeutet dies für die Bauern und Bäuerinnen?

Bislang fristet die Agrarökologie als Alternative zur inputintensiven industriellen Landwirtschaft ein Nischendasein und wird trotz der lokal vielfach nachgewiesenen ökologischen und sozialen Potenziale von den Akteuren der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit wenig gefördert. Welches Engagement ist gefragt von der deutschen Entwicklungszusammenarbeit? Wie positionieren sich relevante Akteure wie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) oder die Landwirtschafts- und Ernährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO)? Welche wichtigen politischen Prozesse gibt es derzeit und welche politischen Maßnahmen wären nötig, um Agrarökologie viel stärker als einen zentralen Baustein zur Erreichung der SDGs in den Fokus zu nehmen?

Diese Fragen diskutieren:
Key Note:
Dr. Angelika Hilbeck, ETH Zürich
Podium:
Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (angefragt), Beate Scherf, Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), Maria Heubuch, MdEP, Bündnis 90/Die Grünen, Fátima de Moura, FASE Mato Grosso, Brasilien
Moderation
: Christine Chemnitz, Heinrich-Böll-Stiftung

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Portugiesisch mit Übersetzung statt.

Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, Berlin-Mitte