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Wir haben es satt! 2021: regionaler Protest

2021 bleiben wir laut und entschlossen für die Agrarwende. Wir laden wir alle Menschen aus Berlin und Brandenburg zum regionalen Protest am Kanzleramt ein. Wegen Corona verzichten wir dieses Mal auf eine bundesweite Großdemo, denn wir nehmen die Pandemie ernst. Diejenigen, die eine weite Anreise hätten, sollen bitte #ZuhauseBleiben und mit der Aktion Fußabdruck den Protest in Berlin unterstützen!

AUFRUF    AKTION FUSSABDRUCK

 

Umweltzerstörung und Tierfabriken stoppen

Corona zeigt uns, wie wichtig die Versorgung mit nachhaltig produzierten und regionalen Lebensmitteln ist. Gleichzeitig macht uns die Pandemie wieder einmal klar, wie wichtig der Umweltschutz und die Abkehr von der industriellen Tierhaltung sind. In der intensiven Tierhaltung können sich Viren besonders gut entwickeln. Die Zerstörung der Natur sorgt dafür, dass immer mehr Viren zu uns Menschen gelangen. Der Umbau der Landwirtschaft darf also nicht mehr warten!

 

Der Charakter unseres Protests am Kanzleramt

Wir lassen es uns nicht nehmen, für eine bessere Agrarpolitik zu demonstrieren. Deswegen bleiben wir im Januar, auch wenn die Grüne Woche nur in sehr abgespeckter Form und ohne Öffentlichkeit stattfindet, im Regierungsviertel präsent.

Mit Maske und Abstand schaffen wir mit den Fußabdrücken der Zuhausegebliebenen ein starkes Protestbild am Kanzleramt. Wir bewegen uns nicht im Demonstrationszug von A nach B, sondern bleiben am Kanzleramt. Dort hinterlassen wir gemeinsam unseren Fußabdruck und senden mit Reden und Musik ein klares Statement für die Agrarwende. So läuten wir die Proteste für die sozial-ökologische Transformation im Superwahljahr 2021 ein.

 

Gegen Verschwörungsmythen und Nazis

Die Demonstrationen der Corona-Leugner*innen sind unerträglich. Es gibt viele Krisen, die durch die Pandemie verschärft werden und auf die man im Kontext von Corona hinweisen müsste. Etwa das Schicksal derjenigen, die im Mittelmeer ertrinken, während Europa zuschaut. Oder die Tatsache, dass die Lufthansa mit Milliarden unterstützt wird und reihenweise Selbstständige vor die Hunde gehen. Es gibt so viele soziale Themen, die sich in der Pandemie zuspitzen, bei denen Solidarität gefragt wäre - aber all das interessiert die selbsternannten Corona-Rebell*innen nicht. Das haben wir sowas von satt!

Wir zeigen klare Kante gegen alle, die mit Verschwörungserzählungen und rechter Hetze gegen die Pandemie-Maßnahmen auf die Straße gehen. Gleichzeitig zeigen wir, dass Protest auch zu Pandemiezeiten möglich ist - solidarisch und verantwortungsvoll!