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Aufruf zum europäischen Aktionsmonat im Oktober

Alle GEmeinsam für #goodfoodgoodfarming!

Im Oktober 2020 haben tausende Europäer*innen online und auf der Straße ihre Stimme erhoben. Gemeinsam haben wir gegen die Pläne zur EU-Agrarreform (GAP) protestiert, die der europäischen Landwirtschaft schaden. Seitdem haben EU-Parlamentarier*innen, Agrarminister*innen aus den EU-Mitgliedsstaaten und die europäische Kommission über die Agrarsubventionen verhandelt, die ein Drittel des gesamten EU-Haushalts ausmachen. Diesen Juni haben sie sich auf ein „Weiter So“ des veralteten Modells geeinigt, was der Agrarindustrie satte Profite beschert. Diese Art der Landwirtschaft zerstört Umwelt und Artenvielfalt, heizt die Klimakrise an und bedroht die Zukunft der kleinbäuerlichen Landwirtschaft in Europa und weltweit.

Macht Mit!

Jetzt ist es wichtiger denn je, dass wir unseren Forderungen Gehör verschaffen. Wir wollen gutes Essen für alle statt Profite für Großkonzerne! Wir fordern einen sofortigen Richtungswechsel – zum Schutz der Böden, des Wassers, des Saatguts, der Lebensmittelproduzent*innen, der Tiere und unseres Essens. Die Wissenschaft sagt wie es ist: Wir haben noch dieses Jahrzehnt, um die Landwirtschaft zukunftsfähig zu machen. Also dürfen wir keine weitere Zeit verstreichen lassen. Wir brauchen die Agrarwende jetzt!

Macht mit bei den #GoodFoodGoodFarming- Aktionstagen vom 1. bis 31. Oktober 2021! In den letzten drei Jahren haben im Rahmen der Aktionstage bereits hunderte Veranstaltungen auf dem Land und in der Stadt stattgefunden. Lasst uns mit vielen dezentralen Aktionen in ganz Europa Druck auf die Bundes- und Landesregierungen ausüben, damit sie zukunftsfähige Ernährungs- und Agrarreformen machen. Organisiert Demonstrationen, Protestpicknicks, Flashmobs oder virtuelle Veranstaltungen, Workshops und andere Protestevents. Alle Aktivitäten, die unseren gemeinsamen Forderungen mehr Aufmerksamkeit verschaffen, sind willkommen!

Gemeinsam fordern wir von den Entscheidungsträger*innen: Keine Zeit mehr verschwenden! Stoppen Sie die 54 Mrd. Euro an Subventionen im Jahr, die maßgeblich in den Taschen von Agrarindustrie, Landgrabber*innen und Großkonzernen landen! Unterstützen Sie stattdessen den Umbau zu einer Landwirtschaft, die fair zu den Menschen und unserem Planeten ist!

 

Schnappt euch eure Kochtöpfe und schlagt Alarm für Ernährungssouveränität und Agrarökologie!

 

Wir fordern:

  • regionales und gesundes Essen für alle
  • lebendige ländliche Räume und mehr Menschen in der Landwirtschaft
  • Gentechnik stoppen, Pestizide und chemische Dünger stark reduzieren
  • faire Einkommen und menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Bäuer*innen, Landarbeiter*innen, Hirt*innen und Fischer*innen
  • mehr Subventionen für Bauernhöfe, die auf nachhaltigeres Wirtschaften umstellen
  • Schutz von Artenvielfalt, Umwelt und Klima
  • mehr Tierschutz und weniger, aber hochwertigere Tierprodukte
  • internationale Handelsabkommen, die Menschenrechte schützen und sozial gerechte und ökologisch widerstandsfähige Gesellschaften ermöglichen
  • mehr Beteiligung von Landwirt*innen, Verbraucher*innen und Aktivist*innen an politischen Entscheidungsfindungen

 

Unterstützer*innen:

Agroecology Europe +++ Agroecology in Action [Belgium] +++ Aplinkosaugos koalicija [Lithuania] +++ ARC2020 +++ BirdLife Europe +++ CambiamoAgricoltura [Italy] +++ Compassion in World Farming +++ EuroNatur [Germany] +++ European Coordination Via Campesina +++ European Public Health Alliance +++ Euryfa +++ Friends of the Earth Europe +++ IFOAM Organics Europe +++ Institute for Agriculture and Trade Policy +++ Koalicja Żywa Ziemia [Poland] +++ Por Otra PAC [Spain] +++ Slow Food Europe +++ Society for Territorial and Environmental Prosperity [Bulgaria] +++ Urgenci +++ Wir haben es satt! [Germany] +++ Voedsel anders [the Netherlands] +++ WeMove +++ u.v.m.

 

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