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Handelspolitischer Block bei der „Wir haben es satt!“-Demo in Berlin

Agrarwende anpacken, Klima schützen, Veto gegen das EU-Mercosur-Abkommen einlegen!

2020 stehen wichtige politische Entscheidungen an, unter anderem soll das Handelsabkommen der EU mit den Mercosur-Staaten abgeschlossen werden. Das wollen wir verhindern und fordern von der Bundesregierung, ihr Veto im EU-Rat einzulegen! Denn das Abkommen verfestigt ein Landwirtschaftsmodell, das auf Monokulturen und massiven Pestizideinsatz setzt, und hat dramatische Folgen für Umwelt und Gesundheit der Menschen vor Ort. Es wird den ruinösen Preiskampf in der globalen Landwirtschaft noch weiter verschärfen, die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes beschleunigen und den Klimawandel weiter anheizen.

Kommt daher alle mit uns auf die Straße, wenn am 18. Januar das Bündnis „Wir haben satt!“ zur 10. Großdemonstration aufruft, und schließt euch dem gemeinsamen handelspolitischen Block an!

Während Agrarminister*innen aus der ganzen Welt in Berlin zusammenkommen und beim "Global Forum for Food and Agriculture" über das Schwerpunktthema Globaler Handel diskutieren, protestieren wir draußen. Wir stellen uns gegen die herrschende Handelspolitik der EU und der Bundesregierung, die schädliche Abkommen wie dasjenige mit den Mercosur-Staaten oder auch das EU-Kanada Abkommen CETA hervorbringt. Statt blinder Marktöffnungen und Handelsabkommen im Interesse von Konzernen fordern wir eine gerechte Handelspolitik, die dem Klima-, Umwelt- und Verbraucherschutz dient und die bäuerliche und nachhaltige Landwirtschaft fördert.

Bringt Banner, Fahnen und Schilder mit euren individuellen Botschaften mit!

 

Handelspolitischer Block: Samstag, 18. Januar | 12 Uhr | Treffpunkt: Ebertstraße, auf der Höhe der US-Botschaft | Berlin (Wenn der Demozug los geht, reihen wir uns zwischen den Wägen von Attac und NaturFreunden ein)

 

Weiterlesen:Sieben Gründe gegen das EU-Mercosur-Abkommen

Hier geht es zur Facebook-Veranstaltung: Handelsblock Wir haben es satt!-Demo

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