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Filme

 

 

Bauer unser

Donnerstag 20 Uhr - (fK)

BAUER UNSER zeigt gleichermaßen ungeschönt wie unaufgeregt, wie es auf Bauernhöfen zugeht. Regisseur Robert Schabus bleibt in seiner Doku vordergründig unparteiisch. Doch so vielfältig die Bauern, vom Biobauern bis zum konventionellen Agraringenieur, so einhellig der Tenor: So kann und wird es nicht weitergehen. Das Mantra der Industrie – schneller, billiger, mehr – stellen die meisten von ihnen in Frage.

Thank you for the rain

Donnerstag 22.30 Uhr - (3M)

Kisilu Musya ist Familienvater und Bauer in einem kleinen Dorf in Kenia. Anfangs filmt er seinen Alltag, doch nach und nach wird er durch seine Lebensumstände immer mehr zum Umweltaktivisten. Zusammen mit der Filmemacherin Julia Dahr porträtiert er über fünf Jahre das ländliche Leben in Kenia und wir sehen wie er sich von einem Vater immer mehr zum internationalen Aktivisten.

Zeit für Utopien

Freitag 16 Uhr - (fK)

Nachhaltigkeit ist das Schlagwort unserer Zeit. Wenn man das Wort ernst nimmt, steht es für Umdenken und Handeln – weg von der Geiz-ist-geil-Mentalität, weg von der Wegwerfgesellschaft und der Profitmaximierung. Zwar sind Veränderungen auch im Kleinen möglich, doch oft scheitert es daran, Nachhaltigkeit im Alltag umzusetzen. ZEIT DER UTOPIEN zeigt lebensbejahende, positive Beispiele, wie man mit Ideen, und Gemeinschaftssinn viel erreichen kann.

So können 1,5 Millionen Menschen ausschließlich mit regionaler, frischer Biokost versorgt werden und urbanes Wohnen ist mit einem Bruchteil jener Energiemenge möglich, wie sie derzeit durchschnittlich pro Kopf verbraucht wird. Ein Smartphone kann auch fair produziert werden und eine ehemals dem Großkonzern Unilever-Konzern gehörende Teefabrik funktioniert nun sehr gut in Selbstverwaltung.

ZEIT FÜR UTOPIEN ist eine inspirierende filmische Entdeckungsreise zu den Einsteigern in eine neue Gesellschaft.

Unser Saatgut - Wir ernten, was wir säen

Freitag 18 Uhr - (fK)

Wenige Dinge auf unserer Erde sind so kostbar und lebensnotwendig wie Saatgut. Verehrt und geschätzt seit Beginn der Menschheit, sind die Samen unserer Kulturpflanzen die Quelle fast allen Lebens. Sie ernähren und heilen uns und liefern Rohstoffe für unseren Alltag. Doch diese wertvollste aller Ressourcen ist bedroht: Mehr als 90 Prozent aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden. Biotech-Konzerne wie Syngenta und Bayer/Monsanto kontrollieren mit gentechnisch veränderten Pflanzen längst den globalen Saatgutmarkt. Daher kämpfen immer mehr passionierte Bauern, Wissenschaftler, Anwälte und indigene Saatgutbesitzer wie David gegen Goliath um die Zukunft der Sortenvielfalt.

Mit ihrem Dokumentarfilm „Unser Saatgut“ folgen Taggart Siegel und Jon Betz diesen leidenschaftlichen Saatgutwächtern, die unser 12.000 Jahre altes Nahrungsmittelerbe schützen wollen. Ohne es zu wissen, werden sie zu wahren Helden für die gesamte Menschheit, denn sie verbinden uns wieder mit dem ursprünglichen Reichtum unserer Kultur, die ohne die Saatgutvielfalt nicht bestehen kann.

Burkinabè Bounty

Freitag 22.30 Uhr - (3M)

A documentary from Cultures of Resistance Films, chronicles agricultural resistance and the fight for food sovereignty in Burkina Faso—a small, landlocked country in West Africa. Showcasing activist farmers, students, artists, and leaders in the local Slow Food movement, the film looks at how the Burkinabè people are reclaiming their land and defending their traditions against the encroachment of corporate agriculture. From women gaining economic independence by selling "dolo" beer, to youth marching in the streets against companies like Monsanto, to hip-hop musicians reviving the revolutionary spirit of Thomas Sankara, Burkinabè Bounty shows the creative tactics people are using to take back control of their food, seeds, and future.

Fair Traders

Samstag 16 Uhr - (fK)

Drei Akteure der freien Marktwirtschaft übernehmen Verantwortung für die Gesellschaft und nachfolgende Generationen: Sie wirtschaften nachhaltig. Der Film blickt auf Karrieren von erfolgreichen Unternehmerinnen und Unternehmern in unterschiedlichen Stadien, die lokal, national und international agieren und Markt und Moral vereinbaren.

FAIR TRADERS geht der Frage nach, wie ein Wirtschaftsmodell nach dem Neoliberalismus aussehen kann und zeigt hierzu die Haltung dreier Vorreiter, die tagaus tagein zwischen fairer Bezahlung innerhalb der gesamten Lieferkette, biologischer Produktion und dem Kostendruck der freien Marktwirtschaft balancieren. Der Film eröffnet so aus einer oft hoffnungslos erscheinenden globalen Situation einen motivierenden möglichen Ausweg und rückt Ethik und Nachhaltigkeit als Faktoren für den Erfolg ins Zentrum.

10 Milliarden - Wie werden wir alle satt?

Samstag 18 Uhr - (fK)

Im Laufe dieses Jahrhunderts wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden anwachsen. Wo soll die Nahrung herkommen, die jeder Einzelne täglich zum Überleben benötigt, und von der ja bereits heute jeder Sechste zu wenig hat. Wie können wir verhindern, dass die Menschheit allein durch ihr Wachstum die Grundlage für ihre Ernährung zerstört?

Wie kann zukünftig genug Nahrung für zehn Milliarden Menschen erzeugt werden? Zwei Lager behaupten, die Lösung zu kennen: Einerseits die industrielle Landwirtschaft, die global immer weiter expandiert und hocheffizient auf Massenproduktion setzt. Demgegenüber stehen die biologische und die traditionelle Landwirtschaft, die zwar weniger Masse produzieren, dafür aber schonend mit den begrenzten Ressourcen umgehen. Von beiden Seiten will der Filmemacher wissen, wie sie die Welt künftig ernähren wollen. Der Film zeigt die globalen Wechselwirkungen in der Landwirtschaft anhand von Protagonisten aus den zentralen Produktionsbereichen Saatgut, Düngung, Schädlingsbekämpfung, Futtermittelherstellung, Tierproduktion und Handel. Dabei wird kritisch die derzeit gängige Praxis beider Seiten hinterfragt, aber auch unvoreingenommen ihre Lösungsansätze und Visionen für die Zukunft vorgestellt.

Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen

Samstag 23 Uhr - (3M)

Ein Film über die Lösungen die wir brauchen, um den globalen ökologischen Kollaps aufzuhalten. Von dem Aktivisten Cyril Dion und der Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“). Mit einer Million Zuschauern in Frankreich. Und einem César als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

Ausstellungen

Kistenausstellung "Tischlein, entdeckel dich..."

Täglich 8-20 Uhr - (kS)

Die Ausstellung besteht aus 10 Holzkisten, die geöffnet werden können und im Inneren modellhaft die Probleme und Lösungen rund um Landwirtschaft, Ernährung, Klimaschutz aufzeigen.

Fotoausstellung Mensch macht Milch

Täglich 8-20 Uhr - (sB)

Weiteres

Kleidertauschparty

Freitag 18-20.30 Uhr - (kS)

Getauscht wird zu guter Musik. Jede*r kann anprobieren und mitnehmen, was ihm*ihr gefällt – und eigene, gut erhaltene Kleidungsstücke abgeben.

Landwirtschaft praktisch erleben: Mithelfen auf dem Hof

Verschiedene Zeiten, siehe Aushang am Zirkuszelt (ZZ)

Yoga

Samstag und Snntag 8-9 Uhr - (sB)

mit Lena Michelsen

Singing "Wir haben es satt"

Samstag 18-20 Uhr - (kS)

Gemeinsam musizieren und komponieren, Protestlieder singen, Lieder umtexten ... „Was wollen wir essen ... 7 Tage lang ...“